Häufig gestellte Fragen

Sind die TIROLER STEINÖL-Produkte für Diabetiker / Allergiker geeignet?

Laut unseren Erfahrungen ja, es ist jedoch stets die Rücksprache mit einem Arzt empfehlenswert.

Was ist der Unterschied zwischen Lärchenpechbalsam und Latschenkiefercreme?

Das Lärchenpech ist ein bereits seit vielen Jahrzehnten bekanntes Hausmittel. Es wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und wird unterstützend bei Erkrankung der Atemwege und Bronchien eingesetzt. Unser Lärchenpechbalsam wird bei rauer und „schrundiger“ Haut erfolgreich verwendet. Das Latschenkieferöl hingegen hat neben dem angenehmen Geruch ebenfalls eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel. Die Latschenkiefercreme wird als Schutzcreme für die Haut vor Wind und Kälte verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen Hauttonic und Latschenkieferlotion?

Beide haben ein ähnliches Anwendungsgebiet und sind mit Alkohol (nicht trinkbar!) zur Durchblutungsförderung und Anregung des Stoffwechsels versehen. Das Hauttonic hat neben den Wirkstoffen Kampfer und Menthol zusätzlich einen höheren Anteil an Tiroler Steinöl. Die Latschenkieferlotion profitiert hingegen durch das Latschenkieferöl und den dafür typischen frischen Waldgeruch.

In welchem Produkt ist das TIROLER STEINÖL am höchsten dosiert?

Die Menge an eingesetztem Wirkstoff (TIROLER STEINÖL) richtet sich stets nach dem geforderten Verwendungszweck. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die prozentuale Menge an TIROLER STEINÖL im Fossil-Öl am höchsten ist, dieses besteht aus dem reinen wasserlöslichen Tiroler Steinöl. In absteigender Reihenfolge sind im Anschluss das Steinöl-Bad, die Haussalbe und der Hautbalsam zu nennen. Die Dosierung in den Pflege- und Kosmetikprodukten ist geringer, da hier weniger die Heilwirkung als die pflegende Wirkung und die Beruhigung der Haut im Vordergrund stehen.

Petrolatum wird oft mit Petroleum gleichgesetzt.

Petrolatum ist die Ingredients-Bezeichnung für kosmetische/pharmazeutische Vaseline. Petroleum hingegen wird in unseren Produkten nicht verwendet.

Die lateinischen Bezeichnungen klingen oft zu chemisch und undurchsichtig.

Die Verwendung dieser Bezeichnungen ist gesetzlich verankert und muss von jedem Hersteller eingehalten werden. Diese lateinischen Bezeichnungen sind in der Ingredients (INCI) – Liste so bestimmt. Die Inhaltsstoffe der TIROLER STEINÖL-Produkte sind in unserem Onlineshop auch leichtverständlich in Deutsch übersetzt.

Warum werden teilweise Konservierungsstoffe hinzugefügt? Wenn ja, welche?

Steinöl wirkt zwar von sich aus konservierend, aber dennoch reicht diese Wirkung nicht für alle Produkte aus. So sind z.B. Cremes einer erhöhten Keimbelastung durch die direkte Entnahme des Produktes mit den Fingern ausgesetzt. Solche Produkte werden zusätzlich mit Konservierungsstoffen versehen um eine akzeptable Haltbarkeit zu erreichen. Es werden vorwiegend natürliche Konservierungsstoffe wie z.B. Vitamin E verwendet. Viele Tiroler Steinölprodukte werden ohne Konservierungsmittel-Zusatz hergestellt, z.B. Haarshampoo, Vitalshampoo, Duschgel, Körpermilch, Hauttonic, Latschenkiefereinreibung, Massageöl.

Warum wird überhaupt Parfum in einem Naturprodukt verwendet?

Viele Kunden wünschen einen angenehmen Geruch bei einem Kosmetikprodukt. Jeder der schon einmal an der unparfümierten Haussalbe gerochen hat, kann sich vorstellen wie ein Duschgel oder ein Haarshampoo ohne Parfum riechen würde. Der Zusatz von Geruchsstoffen erfolgt so sparsam wie möglich und beeinträchtigt in keinster Weise die Wirkung und Qualität des Produktes. Tiroler Steinölprodukte sind größtenteils allergenfrei parfümiert.

Was bewirkt beim Pferdeshampoo den Glanz der Mähne?

Die ausgewogene, harmonische Zusammensetzung des Pferdeshampoos mit dem Hauptwirkstoff TIROLER STEINÖL und weitern sorgfältig ausgewählten Zusatzstoffen erzielen zusätzlich zur Pflege eben diese Wirkung.

Was ist der Unterschied Unterschied zwischen Shampoos für Menschen und Veterinärshampoo?

Unsere Haarshampoos wurden in langen Testphasen auf das menschliche Haar und den Haarboden abgestimmt. Die Veterinärshampoos sind auf die etwas andere Tierphysiologie zugeschnitten und haben gleich mehrere zusätzliche Aufgaben, wie z.B. Wirkung gegen Ungeziefer, Geruchsneutralisierung im Tierfell, Pflege des Tierfelles und so weiter.

Ist Silikon in den TIROLER STEINÖL-Produkten enthalten?

Nein, in keinem Produkt.

Das Steinöl-Bad verursacht einen dunklen Rand in meiner Badewanne!

Das Steinöl-Bad kann im Privathaushalt regelmäßig verwendet werden ohne die Badewanne zu verfärben. Die Grundvoraussetzung für ein Steinöl-Bad ist eine saubere Badewanne mit einer glatten Oberfläche. Eventuelle Rückstände lassen sich im Normalfall sofort nach dem Baden (nicht erst nach ein paar Tagen) mit einer Seifenlösung und einem weichen Tuch/Schwamm problemlos entfernen. Grundlegend kann gesagt werden, dass sich das Steinöl-Bad vollkommen im Badewasser auflöst und sich mit diesem auch rückstandsfrei entfernen lässt. Die meisten Beschwerden über einen dunklen Rand in der Badewanne führen auf einen leichten Kalkrückstand an der Wand der Badewanne zurück (wird oft durch eine leicht aufgeraute Oberfläche begünstigt). Dieser Rückstand ist meistens auch an optisch sauberen Wannen vorhanden und lässt sich eigentlich nicht vermeiden. Beim Baden öffnen sich die Poren der Haut und es wird Talg und Fett in das Badewasser abgegeben. Diese körpereigenen Stoffe lösen sich nicht im Wasser auf und schwimmen aufgrund der geringen Dichte an der Wasseroberfläche. Sie hängen sich an den Kalkrückständen der Badewanne ein und nehmen die dunkle Färbung des Badewassers an. Somit verfärbt sich die Badewanne vermeintlich dunkel. Mit dem Entfernen des Kalk- und Fettrückstandes (Reinigungsmittel laut Badewannen-Hersteller) wird auch die vom Steinöl-Bad verursachte Verfärbung entfernt.

Es gibt verschiedenste Materialien aus welchen die Badewannen gefertigt werden. Es gilt zuerst herauszufinden, aus welchem Material die eigene Badewanne gefertigt ist.

Generell gilt bei der Reinigung von Badewannen:

  • Keine Scheuermittel oder rauen Schwämme verwenden, da diese die Oberfläche aufrauen und somit beschädigen können (dann können sich Badezusätze und Fette festsetzen und die Wanne verfärben!)
  • Es ist sicherzustellen, dass die Wanne immer nur mit dem dafür vorgesehenen Reinigungsmittel gereinigt wird (Herstellerangaben beachten!)
  • Kalkentferner können die Oberfläche beschädigen (Herstellerangaben beachten!)

Folgende Materialien sind gängig für Badewannen:

  • Stahlemaille (emailliertes Gusseisen oder Stahlblech)
  • Sanitäracryl
  • Mineralwerkstoffe
    • Quaryl (Verbundwerkstoffe auf Acryl- oder Polyesterharzbasis)
    • Corian
    • Christalplant
  • Glas
  • Naturstein
  • Beton
  • Holz

Das Steinöl Bad ist bei allen Wannentypen einsetzbar, sofern die Oberfläche glatt und nicht beschädigt ist bzw. die Oberflächenversiegelung in Takt ist (Holz, Beton). Poröse Werkstoffe wie Holz können das Steinöl Bad unter Umständen aufsaugen, was zu einer dauerhaften Verfärbung der Badewanne führen kann.

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise:

  • Badewanne mit geeigneten Reinigungsmittel (laut Herstellerangaben) reinigen
  • Badewasser mit entsprechender Badetemperatur einlassen (empfohlen 37 bis 39°C)
  • Steinölbad in entsprechender Dosierung im Badewasser auflösen
  • Steinölbad genießen (15 bis 20 min empfohlen)
  • Am Ende das Badewasser auslassen und die Wanne mit warmen Wasser kurz ausspülen
  • Ruhephase wahrnehmen (1 bis 2 Stunden empfohlen)
  • Nun die Badewanne wieder reinigen (je weniger Zeit vergeht, umso leichter lassen sich Rückstände entfernen)

 

Hier ein kurzes Anwendungsvideo: Anwendung Steinöl-Bad

Wird Palmöl in den TIROLER STEINÖL-Produkten verwendet?

Dieses hochwertige Öl ist in letzter Zeit wegen des intensiven Raubanbaues in Verruf geraten. Daher wird so gut es geht vermieden Palmöl als Zusatzstoff in unseren Produkten zu verwenden. Allerdings fallen auch viele andere Zusatzstoffe in die Gruppe der sogenannten „Palmitate“, obwohl sie mit dem Palmöl nichts zu tun haben. Diese Zusatzstoffe müssen auf den Ingredients-Angaben des jeweiligen Produktes mit dem vorgeschriebenen Namen (Palmitat) angeführt werden. Palmitate können auch andere Pflanzenöle sein wie z. B. Avocadoöl, Kakaobutter, etc. Palmitate sind in vielen Lebewesen (Pflanzen und Tiere) ein Haupt-Zwischenprodukt des Stoffwechsels, aus denen alle anderen Fettsäuren für den Aufbau von Fettreserven hergestellt werden.

Sind Parabene in den TIROLER STEINÖL-Produkten enthalten?

Nein, in keinem Produkt.

Warum ist im Lärchenpechbalsam und in der Latschenkiefercreme kein TIROLER STEINÖL enthalten?

Diese Produkte wurden bewusst als Ergänzung zur TIROLER STEINÖL-Produktpalette entwickelt. Lärchenpech und Latschenkiefer sind bereits alt bewährte und sehr wohltuende Naturprodukte. Ihre Wirkung entfalten diese Produkte auch ohne den Zusatz von TIROLER STEINÖL.

Wie wird das TIROLER STEINÖL wasserlöslich gemacht?

Mit einem selbst entwickelten, wohl gehüteten Verfahren wird das Öl in die wasserlösliche Form gebracht. In dieser Form ist das TIROLER STEINÖL nicht mehr ölig, sondern löst sich vollkommen und ohne Rückstände im Wasser auf. Die Wirkung jedoch bleibt erhalten.

Wie viele Jahre kann der Ölschiefer noch abgebaut werden?

Da das Vorkommen recht groß ist und der Ölschiefer sparsam und umweltschonend abgebaut wird, reicht das Vorkommen noch für mehrere Generationen.

Ist das TIROLER STEINÖL verwandt mit den Ölbädern von Naftala in Russland?

Naftalan-Öl ist ein Erzeugnis aus Mineralöl und ist dem Erdöl sehr ähnlich. Das TIROLER STEINÖL ist ein komplett anderer Stoff als das Erdöl und ist deshalb auch nicht mit dem Naftalan-Öl verwandt und vergleichbar.

Ist diese Art der Steinölproduktion einzigartig oder gibt es etwas Vergleichbares?

Die Steinölproduktion mit unserem selbst entwickelten Verfahren und dem Ölschiefer in dieser Zusammensetzung ist einzigartig. Es gibt natürlich weltweit einige Ölschiefervorkommen. Aber nur sehr wenige eignen sich zu Herstellung von Steinöl für ähnliche Anwendungen. Die Firma Ichthyol gewinnt ein ähnliches Produkt in Frankreich.

Findet beim Schwelen eine Wärmerückgewinnung statt?

Ja, wir sind bestrebt das TIROLER STEINÖL so energieeffizient und umweltschonend wie möglich herzustellen. Das Grundprinzip des modernen Schwelverfahrens seit 2006 ist die Wärmerückgewinnung.

Was ist der Unterschied zwischen Ichthyol und TIROLER STEINÖL?

Die Firma Ichthyol stellt ein ähnliches, verwandtes Produkt her, welches aus verwandten Gesteinsschichten in Frankreich gewonnen und hauptsächlich als Wirkstoff für die pharmazeutische Industrie verwendet wird.

Was ist der Unterschied zwischen Teerprodukten und TIROLER STEINÖL?

Teere sind in der Kosmetik streng verboten. Sie würden erst bei Temperaturen von über 900°C entstehen. Das TIROLER STEINÖL wird bei ca. 400°C aus Ölschiefer gewonnen, dadurch ist die Entstehung von Teer bei der Steinölherstellung ausgeschlossen. Des Weiteren wird das TIROLER STEINÖL noch mehreren Sicherheitsreinigungsschritten unterzogen. Viele wissenschaftliche Arbeiten belegen zusätzlich den Unterschied zwischen TIROLER STEINÖL und Teeren.

Was ist der Unterschied zwischen der Steinölgewinnung und Fracking?

Fracking (oder auch: hydraulic fracturing) bezeichnet eine neuartige Form der Erdgasförderung. Dabei wird bis zu 5.000 m in die Erde gebohrt (und mit Querbohrungen finalisiert), unter Druck eine Mischung aus Wasser und Chemikalien hineingepumpt und dabei Risse im Reservoirgestein (also Gestein, welches Erdgas gespeichert hat) erzeugt. Durch diese Risse entweicht auch das Erdgas und kann so effektiver an die Oberfläche befördert werden. Fracking schädigt die Umwelt nachhaltig und kann auch für den Menschen gefährlich werden. Erhöhte Erdbebenaktivität und der Eintrag von giftigen Chemikalien in das Grundwasser sind neben der erhöhten Instabilität des durch Fracking in Mitleidenschaft gezogenen Untergrundes nur einige der absehbaren Gefahren.

 

Das TIROLER STEINÖL jedoch wird aus dem Bächentaler Ölschiefer gewonnen. Dieser Ölschiefer wird traditionell bergmännisch im Tagebau abgebaut, zerkleinert und in einer hochmodernen Anlage zu TIROLER STEINÖL verarbeitet. Es entsteht ein rein mechanischer (nicht chemischer) Eingriff in die Natur. Wie der Ölschiefer genau abgebaut wird, erfahren Sie hier.

Was ist der Unterschied zwischen Erdöl und TIROLER STEINÖL?

Prinzipiell entsteht beides aus dem gleichen Ausgangsstoff (abgestorbene urzeitliche Meerestiere). Die Entwicklung ist dann aber eine komplett andere:

  • Die Schichten, welche bei der Gebirgsbildung in die Tiefe gedrückt wurden, entwickelten unter starkem Druck und extrem hohen Temperaturen Erdöl. Es liegt heute bereits in flüssiger Form tief im Felsen vor.

 

  • Die Ölschieferschichten hingegen wurden mit der Gebirgsbildung nach oben gedrückt und dadurch keiner nennenswerten Temperatur und nur geringem Druck ausgesetzt. Das TIROLER STEINÖL wird aus dem „trockenen“ Ölschiefer (Bächentaler Schichten) gewonnen. Das aus dieser Lagerstätte gewonnene TIROLER STEINÖL, mit einem hohen Anteil an organisch gebundenem Schwefel (ca. 6%), eignet sich besonders zur Herstellung von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten. Es entsteht erst durch die genau dosierte Temperatureinwirkung in einem speziell entwickelten Schwelofen. TIROLER STEINÖL ist zudem viel komponentenreicher (also mehr verschiedene Bestandteile) als Erdöl.

Wie entstand der Ölschiefer?

Lesen Sie hier, wie der Ölschiefer vor 180 Millionen Jahren entstanden ist.

Kann man die Steinölbrennerei im Bächental besichtigen und wie kommt man dort hin?

Ja, die Steinölbrennerei im Bächental kann in den Sommermonaten mit geführten Wandertouren besichtigt werden. Details finden Sie unter Steinölwanderung

Wann hat das Museum, der TIROLER STEINÖL Vitalberg geöffnet?

Der Vitalberg hat bis auf wenige Ausnahmen durchgehend geöffnet. Siehe Öffnungszeiten & Preise

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