Häufig gestellte Fragen

Ja, im Sommer finden geführte Touren ins Bächental statt, Details finden Sie unter Steinölwanderung.
Lesen Sie hier, wie der Ölschiefer vor 180 Millionen Jahren entstanden ist.
Prinzipiell entsteht beides aus dem gleichen Ausgangsstoff (abgestorbene Urzeitliche Meerestiere). Die Entwicklung ist dann aber eine komplett andere. Die Schichten, welche in die Tiefe gedrückt wurden, entwickelten unter starkem Druck und extrem hohen Temperaturen Erdöl. Es liegt heute bereits in flüssiger Form tief im Felsen vor. Die Ölschieferschichten hingegen wurden mit der Gebirgsbildung nach oben gedrückt und dadurch keiner nennenswerten Temperatur und nur geringem Druck ausgesetzt. Das Tiroler Steinöl wird aus dem „trockenen“ Ölschiefer (Bächentaler Schichten) gewonnen. Das aus dieser Lagerstätte gewonnene Tiroler Steinöl, mit einem hohen Anteil (ca. 6%) an organisch gebundenem Schwefel, eignet sich nur zur Herstellung von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten. Es entsteht erst durch die genau dosierte Temperatureinwirkung in einem speziell entwickelten Schwelofen. Tiroler Steinöl ist zudem komponentenreicher (mehr verschiedene Stoffe) als Erdöl.
Fracking (oder auch: hydraulic fracturing) bezeichnet eine neuartige Form der Erdöl- und Erdgasförderung. Dabei wird bis zu rund 5 Kilometer in die Erde gebohrt (und mit Querbohrungen finalisiert), unter Druck eine Mischung aus Wasser und Chemikalien hineingepumpt und dabei Risse im Reservoirgestein (also Steine, welche normalerweise zur Wärmegewinnung angebohrt werden) erzeugt. Durch diese Risse entweicht auch Erdgas (und Erdöl) und kann so effektiver an die Oberfläche befördert werden. Fracking schädigt die Umwelt nachhaltig und kann auch für den Menschen gefährlich werden. Erhöhte Erdbebenaktivität und der Eintrag von giftigen Chemikalien in das Grundwasser sind neben der erhöhten Instabilität des durch Fracking in Mitleidenschaft gezogenen Untergrundes nur einige der absehbaren Gefahren. Das Tiroler Steinöl jedoch wird aus dem Bächentaler Ölschiefer gewonnen. Dieser Ölschiefer wird (im kleinen Rahmen) bergmännisch im Tagebau abgebaut, zerkleinert und in einer hochmodernen Anlage zu Tiroler Steinöl verarbeitet. Es entsteht ein rein mechanischer (nicht chemischer) Eingriff in die Natur.
Teere sind in der Kosmetik streng verboten. Teere würden erst bei über 900°C entstehen (Erdölentstehung). Das Tiroler Steinöl wird bei ca. 450°C gewonnen, dadurch ist die Entstehung von Teer bei der Steinölherstellung ausgeschlossen. Des Weiteren wird das Tiroler Steinöl noch mehreren Sicherheitsreinigungsschritten unterzogen (Destillation). Es liegen außerdem Gutachten vor, welche das Tiroler Steinöl eindeutig von Teeren unterscheidet.
Ichthyol ist ein ähnliches, verwandtes Produkt, welches aus ähnlichen Gesteinsschichten von der Firma Ichthyol in Frankreich gewonnen und hauptsächlich für pharmazeutische Zwecke verwendet wird (Injektionen, Tabletten etc.).
Die Tiroler Steinölwerke sind bestrebt das Tiroler Steinöl so energieeffizient und umweltschonend wie möglich herzustellen. Das Grundprinzip des modernen Schwelverfahrens seit 2006 ist die Wärmerückgewinnung.
Die Steinölproduktion mit diesem Verfahren und dem Ölschiefer in der Zusammensetzung ist einzigartig. Es gibt natürlich weltweit einige Ölschiefervorkommen. Aber nur sehr wenige eignen sich zu Herstellung von „Steinöl“ für ähnliche Anwendungen. Die Firma Ichthyol gewinnt ein ähnliches Produkt in Frankreich.
Naftalan Öl ist ein Erzeugnis aus Mineralöl und ist dem Erdöl sehr ähnlich. Das Tiroler Steinöl hat mit Erdöl nichts zu tun und ist deshalb auch nicht mit dem Naftalan Öl verwandt und vergleichbar.
Da das Vorkommen recht groß ist und der Ölschiefer sparsam und umweltschonend abgebaut wird, reicht er noch für mehrere Generationen.
Mit einem selbst entwickelten, wohl gehüteten Verfahren wird das Öl in die wasserlösliche Form gebracht. In dieser Form ist das Tiroler Steinöl nicht mehr ölig, sondern löst sich vollkommen und ohne Rückstände im Wasser auf.
Diese Produkte wurden bewusst als Ergänzung zur Tiroler Steinöl Produktpalette entwickelt. Ihre Wirkung entfalten diese Produkte auch ohne Steinöl. Lärchenpech und Latschenkiefer sind bereits alt bewährte und sehr wohltuende Naturprodukte.
Nein, in keinem Produkt.
Dieses hochwertige Öl ist in letzter Zeit wegen des intensiven Raubanbaues in Verruf geraten. Daher wird so gut es geht vermieden Palmöl als Zusatzstoff in unseren Produkten zu verwenden. Allerdings fallen auch viele andere Zusatzstoffe in die Gruppe der „Palmitate“, obwohl sie mit dem Palmöl nichts zu tun haben. Diese Zusatzstoffe müssen auf den Ingredients-Angaben des jeweiligen Produktes mit dem vorgeschriebenen Namen (oft als Palmitat) angeführt werden. Palmitate können auch andere Pflanzenöle sein wie z. B. Avocadoöl, Kakaobutter, etc. Palmitat ist in vielen Lebewesen (Pflanzen und Tiere) ein Haupt-Zwischenprodukt des Stoffwechsels, aus dem alle anderen Fettsäuren für den Aufbau von Fettreserven hergestellt werden.
Das Steinöl Bad kann im Privathaushalt regelmäßig verwendet werden ohne die Badewanne zu verfärben. Die Grundvoraussetzung für ein Steinölbad ist eine saubere Badewanne mit einer glatten Oberfläche. Eventuelle Rückstände lassen sich im Normalfall sofort nach dem Baden (nicht erst nach 3 Tagen) mit einer Seifenlösung und einem weichen Tuch/Schwamm problemlos entfernen. Grundlegend kann gesagt werden, dass sich das Steinöl Bad vollkommen im Badewasser auflöst und sich mit diesem auch rückstandsfrei entfernen lässt. Die meisten Beschwerden über einen dunklen Rand in der Badewanne führen auf einen leichten Kalkrückstand an der Wand der Badewanne zurück (wird oft durch eine leicht aufgeraute Oberfläche begünstigt). Dieser Rückstand ist meistens auch an optisch sauberen Wannen vorhanden und lässt sich eigentlich nicht vermeiden. Beim Baden öffnen sich die Poren der Haut und es wird Talg und Fett in das Badewasser abgegeben. Diese körpereigenen Stoffe lösen sich nicht im Wasser auf und schwimmen aufgrund der geringen Dichte an der Wasseroberfläche. Sie hängen sich an den Kalkrückständen der Badewanne ein und nehmen die dunkle Färbung des Badewassers an. Somit verfärbt sich die Badewanne vermeintlich dunkel. Mit dem Entfernen des Kalk- und Fettrückstandes (Reinigungsmittel laut Badewannen-Hersteller) wird auch die vom Steinöl Bad verursachte Verfärbung entfernt. Es gibt verschiedenste Materialien aus welchen die Badewannen gefertigt werden. Es gilt zuerst herauszufinden, aus welchem Material die eigene Badewanne gefertigt ist. Generell gilt bei der Reinigung von Badewannen:
  • Keine Scheuermittel oder rauen Schwämme verwenden, da diese die Oberfläche aufrauen und somit beschädigen können (dann können sich Badezusätze und Fette festsetzen und die Wanne verfärben!).
  • Es ist sicherzustellen, dass die Wanne immer nur mit dem dafür vorgesehenen Reinigungsmittel gereinigt wird (Herstellerangaben beachten!)
  • Kalkentferner können die Oberfläche beschädigen (Herstellerangaben beachten!)
Folgende Materialien sind gängig für Badewannen:
  • Stahlemaille (emailliertes Gusseisen oder Stahlblech)
  • Sanitäracryl
  • Mineralwerkstoffe
    • Quaryl (Verbundwerkstoffe auf Acryl- oder Polyesterharzbasis)
    • Corian
    • Christalplant
  • Glas
  • Naturstein
  • Beton
  • Holz
Das Steinöl Bad ist bei allen Wannentypen einsetzbar, sofern die Oberfläche glatt und nicht beschädigt ist bzw. die Oberflächenversiegelung in Takt ist (Holz, Beton). Poröse Werkstoffe wie Holz können das Steinöl Bad unter Umständen aufsaugen, was zu einer dauerhaften Verfärbung der Badewanne führen kann.
Wir empfehlen folgende Vorgehensweise:
  • Badewanne mit geeigneten Reinigungsmittel (laut Herstellerangaben) reinigen
  • Badewasser mit entsprechender Badetemperatur einlassen (empfohlen 37 bis 39°C)
  • Steinölbad in entsprechender Dosierung im Badewasser auflösen
  • Steinölbad genießen (15 bis 20 min empfohlen)
  • Am Ende das Badewasser auslassen und die Wanne mit warmen Wasser kurz ausspülen
  • Ruhephase wahrnehmen (1 bis 2 Stunden empfohlen)
  • Nun die Badewanne wieder reinigen (je weniger Zeit vergeht, umso leichter lassen sich Rückstände entfernen)
Nein, in keinem Produkt.
Unsere Haarshampoos wurden in langen Testphasen auf das menschliche Haar und den Haarboden abgestimmt. Die Veterinärshampoos haben gleich mehrere zusätzliche Aufgaben, wie z.B. Wirkung gegen Ungeziefer, Geruchsneutralisierung im Tierfell, Pflege des Tierfelles und so weiter.
Die ausgewogene, harmonische Zusammensetzung des Pferdeshampoos mit dem Hauptwirkstoff Tiroler Steinöl und weitern sorgfältig ausgewählten Zusatzstoffen bewirken diesen Glanz.
Viele Kunden wünschen einen angenehmen Geruch bei einem Kosmetikprodukt. Jeder der schon einmal an der Haussalbe gerochen hat, kann sich vorstellen wie ein Duschgel oder ein Haarshampoo ohne Parfum riechen würde. Ein unparfümiertes Kosmetikprodukt wäre schwer verkäuflich. Der Zusatz von Geruchsstoffen erfolgt so sparsam wie möglich und beeinträchtigt in keinster Weise die Wirkung und Qualität des Produktes. Tiroler Steinölprodukte sind größtenteils allergenfrei parfümiert.
Steinöl wirkt zwar von sich aus konservierend, aber dennoch reicht diese Wirkung nicht für alle Produkte aus. So sind z.B. Cremes einer erhöhten Keimbelastung durch die direkte Entnahme des Produktes mit den Fingern ausgesetzt. Solche Produkte werden zusätzlich mit Konservierungsstoffen versehen um eine akzeptable Haltbarkeit zu erreichen. Viele Tiroler Steinölprodukte werden ohne Konservierungsmittel-Zusatz hergestellt, z.B. Haarshampoo, Vitalshampoo, Duschgel, Körpermilch, Ringelblumencreme, Hauttonic, Latschenkiefereinreibung und Massageöl.
Die Verwendung dieser Bezeichnungen ist gesetzlich verankert und muss von jedem Hersteller eingehalten werden. Diese lateinischen Bezeichnungen sind in der Ingredients (INCI) – Liste so bestimmt. Die Inhaltsstoffe sind in unserem Onlineshop auch leichtverständlich in Deutsch übersetzt.
Petrolatum ist die Ingredients-Bezeichnung für kosmetische/pharmazeutische Vaseline. Petroleum hingegen wird in unseren Produkten nicht eingesetzt.
Die Menge an eingesetztem Wirkstoff (Tiroler Steinöl) richtet sich stets nach der geforderten Wirkung. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die prozentuale Menge an Tiroler Steinöl im Fossil-Öl am höchsten ist, dieses besteht nur aus dem wasserlöslichen Tiroler Steinöl. In absteigender Reihenfolge sind im Anschluss das Steinöl-Bad, die Haussalbe und der Hautbalsam zu nennen. Die Dosierung in den Pflege- und Kosmetikprodukten ist geringer, da hier weniger die Heilwirkung als die pflegende Wirkung und die Beruhigung der Haut im Vordergrund stehen.
Beide haben ein ähnliches Anwendungsgebiet und sind mit Alkohol (nicht trinkbar!) zur Durchblutungsförderung und Anregung des Stoffwechsels versehen. Das Hauttonic hat neben den Wirkstoffen Kampfer und Menthol zusätzlich einen höheren Anteil an Tiroler Steinöl. Die Latschenkieferlotion profitiert hingegen durch das Latschenkieferöl und den dafür typischen Waldgeruch.
Das Lärchenpech ist ein bereits seit vielen Jahrzehnten bekanntes Hausmittel. Es wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und wird unterstützend bei Erkrankung der Atemwege und Bronchien eingesetzt. Unser Lärchenpechbalsam wird häufig bei rauer und „schrundiger“ Haut erfolgreich verwendet. Das Latschenkieferöl hat neben dem angenehmen Geruch ebenfalls eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel. Die Latschenkiefercreme wird oft als Schutz für die Haut vor Wind und Kälte verwendet.
In speziellen Fällen ist stets die Rücksprache mit einem Arzt empfehlenswert.

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