Das Wohnhaus ist das älteste Gebäude auf unserem Betriebsgelände im Bächental. Errichtet im Jahr 1914, hat es beide Brände der Steinölbrennerei in den Jahren 1917 und 1957 unbeschadet überstanden, mehreren Lawinen getrotzt und „wacht“ noch heute über unseren Betrieb. Ein Stück gelebte Geschichte, das fest mit der Entwicklung der Steinölbrennerei verbunden ist.
Der Zugang zum sogenannten „Keller“ im Erdgeschoss war bislang jedoch alles andere als ideal: erreichbar lediglich über eine alte, schmale Tür im Garten. Da wir den Keller entrümpeln und künftig besser nutzen möchten, entschieden wir uns, an der Zufahrtsseite einen neuen, zeitgemäßen Zugang zu schaffen.








Die Umsetzung stellte uns vor eine besondere Herausforderung. Die Kellerwand besteht aus einer rund 80 cm dicken, aus Bachsteinen gemauerten Wand mit teilweise bröckeligem Mörtel. Zunächst musste daher eine präzise Öffnung in der massiven Wand hergestellt werden. Dafür wurden Schienen für die Betonsäge an der Mauer montiert. Der Schnitt verlief größtenteils problemlos, allerdings verkeilten sich immer wieder kleine Steine im Sägeschnitt. Die Säge musste daher mehrfach angehoben und neu angesetzt werden.




Im nächsten Schritt wurden mit dem Kernlochbohrer die notwendigen Aussparungen für den schweren Stahlsturz hergestellt. Nach dessen Einbau konnten die provisorischen Baustützen entfernt und die neue Türschwelle betoniert werden.
Den Abschluss bildete der Einbau der großen, doppelflügeligen Aluminiumtür. Damit ist der neue Zugang fertiggestellt – und der Weg für die Entrümpelung und Renovierung des Kellers frei.






