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Kategorie Gschichten

Nostalgie – Die ersten Verpackungen

1990 002

„Warum sind die Flaschen schwarz?“ oder „Werden Kosmetikprodukte nicht immer in hellen Flaschen angeboten?“ – diese und ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt. Der Grund ist ganz einfach, die TIROLER STEINÖL Produkte sind anders als die meisten anderen Kosmetik- bzw.…

Die Neuzeit (1985-2006)

Spektakuläres Entleeren der alten Schachtöfen

7 Millionen Tonnen Ölschiefer „schlummern” noch im Bächental, so behaupten die Geologen. Eine schier unglaubliche Menge. Da aber ein Großteil des Schiefers tief im Boden liegt und dieser nur an der Oberfläche abgebaut werden kann, ist man bemüht, sorgfältig mit…

Das Schaubergwerk

Feierliche Eröffnung des Schaubergwerkes am Seeberg

Stolz stehen sie da, die Albrecht Brüder mit Ihren Söhnen (der 3. Generation der Steinölbrenner vom Achensee) bei der feierlichen Einweihung des Schaubergwerks „Mariastollen“ am Seeberg 1985. Alle sind gekommen um das Spektakel mitzuerleben: Pfarrer, Bürgermeister, Feuerwehr, Schützen, Freunde, Verwandte,…

Der Deutz Diesel

Deutz Einzylinder Dieselmotor in der Steinölbrennerei im Bächental

Mit einem aufgeregten „Manda kemmt‘s, da Motor is do!“ kam der Sepp bei der Tür des Wohnhauses im Bächental herein. Seine Brüder Martin jun. und Ernst sprangen auf und stürmten mit ihm voller Vorfreude bei der Tür hinaus, um bei…

Der Brennende Stein

Brennender Ölschiefer

12. August 1908. Ein Sauwetter wie es im Buche steht. Bleischwer hängt der regennasse Lodenfleck dem Albrecht Martin sen. von den Schultern und in den genagelten Bergschuhen quietscht bei jedem Schritt das Wasser. Stundenlang ist er bereits von Pertisau aus…

Die Lahn kimmt!

Eine gewaltige Staublawine zerstört 1917 die Steinölbrennerei am Seeberg

Man schreibt den 21. April 1917. Seit Tagen toben über Pertisau und dem Achensee Schneestürme, doch heute herrscht klirrende Kälte, die einem fast den Atem raubt. Die vier Knappen, die sich in dem winzigen Bergwerk am Seeberg, das Martin Albrecht…

Die „Stoanöl-Liesl“

Steinöl Liesl

Ein Wunder, dass nicht zur Säulenheiligen erkoren wurde, war doch die legendäre „Steinöl-Liesl“, die Schwägerin Martin Albrecht seniors, drüben in der Brennerei im Bächental schon vor dem 1. Weltkrieg ein „Weiberleut“, das gleichberechtigt neben den wahre Knochenarbeit verrichtenden Mannsbildern „ihre…

Transportwesen

Transport eines Windkessels zur Steinölbrennerei

„Mei, damals hätt´ i leicht hin sein können“, erzählte Martin Albrecht jun. rückblickend auf das Jahr 1935 und zeigt auf die Narbe seiner Nase – Erinnerung an einen Huftritt, den ihm einmal ein “Muli“ beim Striegeln verpasste.

Die Kriegsjahre

Mundloch Ölschiefer Stollen

Während des gesamten 2. Weltkrieges – von 1939 bis 1945 – wurde auf Veranlassung der Reichsmineralverwaltung Berlin, Sommer wie Winter, Tag und Nacht, Steinöl gebrannt und dieses an die Lingner-Werke in Dresden sowie an die Chemische Fabrik Stockhausen in Krefeld…

Die Seilbahn

Seilbahn vom Gröbner Joch durchs Unterautal

Eile war nach der „Verstopfung“ der Rohrleitung geboten, wollte man nicht wieder das Öl mühevoll mit „Kraxn“ aufs Joch schleppen müssen. Nun war die Zeit reif für eine Materialseilbahn, dachten sich die Bächentaler. Und als zufällig in der Zeitung einzelne…

Der Ursprung

Ammonit im Kalkstein

„Papa, woher kimmt eigentlich des Stoanöl?“, fragte eines Tages der kleine Alexander seinen Vater, den Ernst Albrecht, der gerade nach einer Woche schweißtreibender Arbeit im Bächentaler „Tagbau“ zu seiner Familie in Pertisau auf einen Verschnaufer zurückgekehrt war. Er nahm den…

Vom „Stoan“ zum Öl

Plan Tiegelofen

Als sich Romedius Kirchner, seines Zeichens Forstadjunkt im Dienste der Forst- und Domänendirektion in Innsbruck, einen Tag nach Mariä Geburt, am 9. September 1911, hinter einem Felsen über dem Achensee am Seeberg versteckte, hatte er es nicht auf Wilderer abgesehen.…

Der Zweite Brand

Die Überreste der Steinölbrennerei nach dem Brand 1957

Das gewonnene Tiroler Steinöl wurde (wie auch heute noch) gefiltert und, um das restliche Wasser zu entfernen, in einem großen Kessel destilliert. Damals wurde dieser Destillierkessel noch mit einem Holzfeuer beheizt.

Die Zündhölzl´n

Arbeiter mit Muli im Bächental

„Bald bin ich ja daheim!“ meinte erleichtert der Albrecht Sepp, als er in einer Sommernacht 1944 beim Lackner-Brunnen, am Ortsausgang von Maurach, Rast machte, um ein letztes Mal die beiden geliehenen Wehrmachtsgäule zu tränken.

St. Barbaras Segen

vor dem Stolleneingang

Der Firmengründer Martin Albrecht sen. war seit 1925 durch einen Unfall mit Ammoniak vollkommen erblindet und konnte seine Söhne nicht mehr aktiv unterstützen. Um Haaresbreite hätte das traurige Schicksal des Vaters auch dessen ältesten Sohn, Ernst, ereilt.

Glück für den Loisl

alte Kondensiertürme

Der bereits verstorbene Albrecht Loisl, ein Verwandter aus dem Ötztal, war ein lebendes Geschichtsbuch der Achenseer „Stoanölbrenner“: Wenn einer neugierig danach fragte, und der damals rüstige Sechziger gut aufgelegt war, krempelte er seine Hose hoch, um das eingebrannte Zopfstrickmuster seiner…