Aktuelles & Geschichten

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Der Brennende Stein

12. August 1908. Ein Sauwetter wie es im Buche steht. Bleischwer hängt der regennasse Lodenfleck dem Albrecht Martin sen. von den Schultern und in den genagelten Bergschuhen quietscht bei jedem Schritt das Wasser. Stundenlang ist er bereits von Pertisau aus über Achenkirch und das Unterautal herauf zum Gröbner Joch am Weg, nichts anderes im Kopf„Der Brennende Stein“

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Die Lahn kimmt!

Man schreibt den 21. April 1917. Seit Tagen toben über Pertisau und dem Achensee Schneestürme, doch heute herrscht klirrende Kälte, die einem fast den Atem raubt. Die vier Knappen, die sich in dem winzigen Bergwerk am Seeberg, das Martin Albrecht sen. seit nunmehr 15 Jahren betreibt, trotz aller Anstrengung wieder nur wenige Zentimeter mit Schlägel„Die Lahn kimmt!“

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Die „Stoanöl-Liesl“

Ein Wunder, dass sie die Emanzen nicht zu ihrer Säulenheiligen erkoren haben, war doch die legendäre „Steinöl-Liesl“, die Schwägerin Martin Albrecht seniors, drüben in der Brennerei im Bächental schon vor dem 1. Weltkrieg ein „Weiberleut“, das gleichberechtigt neben den wahre Knochenarbeit verrichtenden Mannsbildern „ihre Frau“ stand. Die Liesl werkte auch mit einem Mordstrumm Holzlöffel oft„Die „Stoanöl-Liesl““

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Transportwesen

„Mei, damals hätt´ i leicht hin sein können“, erzählte Martin Albrecht jun. rückblickend auf das Jahr 1935 und zeigt auf die Narbe seiner Nase – Erinnerung an einen Huftritt, den ihm einmal ein “Muli“ beim Striegeln verpasste.

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Die Kriegsjahre

Während des gesamten 2. Weltkrieges – von 1939 bis 1945 – wurde auf Veranlassung der Reichsmineralverwaltung Berlin, Sommer wie Winter, Tag und Nacht, Steinöl gebrannt und dieses an die Lingner-Werke in Dresden sowie an die Chemische Fabrik Stockhausen in Krefeld geliefert.

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Die Seilbahn

Eile war nach der „Verstopfung“ der Rohrleitung geboten, wollte man nicht wieder das Öl mühevoll mit „Kraxn“ aufs Joch schleppen müssen. Nun war die Zeit reif für eine Materialseilbahn, dachten sich die Bächentaler. Und als zufällig in der Zeitung einzelne Litzen eines alten Drahtseils der Innsbrucker Hafelekar-Nordkettenbahn angeboten wurden, dauerte es nicht mehr lange, bis„Die Seilbahn“

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Der Ursprung

„Papa, woher kimmt eigentlich des Stoanöl?“, fragte eines Tages der kleine Alexander seinen Vater, den Ernst Albrecht, der gerade nach einer Woche schweißtreibender Arbeit im Bächentaler „Tagbau“ zu seiner Familie in Pertisau auf einen Verschnaufer zurückgekehrt war. Er nahm den Knirps auf seinen Schoß und begann, ihm die seit Jahrhunderten überlieferten Sagen von der Entstehung„Der Ursprung“

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Vom „Stoan“ zum Öl

Als sich Romedius Kirchner, seines Zeichens Forstadjunkt im Dienste der Forst- und Domänendirektion in Innsbruck, einen Tag nach Mariä Geburt, am 9. September 1911, hinter einem Felsen über dem Achensee am Seeberg versteckte, hatte er es nicht auf Wilderer abgesehen. Seine Aufgabe war es vielmehr, Nachschau zu halten, ob Martin Albrecht sen., der ja hier„Vom „Stoan“ zum Öl“

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Glück für den Loisl

Der bereits verstorbene Albrecht Loisl, ein Verwandter aus dem Ötztal, war ein lebendes Geschichtsbuch der Achenseer „Stoanölbrenner“: Wenn einer neugierig danach fragte, und der damals rüstige Sechziger gut aufgelegt war, krempelte er seine Hose hoch, um das eingebrannte Zopfstrickmuster seiner Stutzen vorzuführen, die er an diesem denkwürdigen Oktober-Tag des Jahres 1957 anhatte.

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Nachterlebnis am Achensee

Seit nunmehr sechs Jahren veranstalten wir das „Nachterlebnis am Achensee“. Das Nachterlebnis findet am Achensee am Samstag, den 17.September 2016 von 17:00 bis 24:00 Uhr statt. Während dieser Zeit können mit der Kombikarte (Erwachsene 15,00 / Kinder 0 – 5 Jahre frei / Kinder 6 – 15 Jahre 7,50) die vier Museen, die Rofanseilbahn incl. Air-Rofan, die Achenseeschiffahrt „Nachterlebnis am Achensee“

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